Was ist das, ein Hofflohmarkt?

Ein sperriges Wort mit zwei f. Ansonsten nix anderes als dass ausgemistet wird und man die Sachen nicht zum Flohmarkt oder Basar schleppt sondern Zuhause verkauft. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Hof, Carport, Garage, Fensterbrett, Scheune und Co. halten als Verkaufsstand her. Wenn generell und in diesen speziellen Zeiten viele Leute auf dem Hof nicht so euer Ding sind, könnt ihr an die Vorbeischlendernden auch mit Tischen an der Bordsteinkante verkaufen.

Für was ist das gut?

Fürs Klima wenn ihr mit dem Rad unterwegs seid. Für eine nachhaltige Nutzung all der schönen Dinge die ihr nicht mehr gebrauchen könnt und über die sich andere freuen können wie ein Schnitzel oder eine Tofubratwurst. Ihr könnt Nachbarn & unbekannte Kahlgrund-Ecken kennenlernen. Und: Wenn viele mitmachen, ist es auch für das Friedensdorf International gut. Denn dorthin möchten wir eure Teilnehmer-Beiträge spenden.

Kann ich das nicht einfach alleine machen?

Klar. Aber wenn viele mitachen macht's mehr Spaß - für beide Seiten. Die Besucher können einen Spaziergang oder Radtour durch den Oberen Kahlgrund mit einer Shopping-Tour verbinden und finden ein breites Warenangebot. Und die Verkäufer können mehr Stöberwillige auf ihren Hof locken.

Geht das, in Zeiten von Corona?

Ja, gerade dann! Denn durch die verschiedenen Standorte wird der Besucherstrom entzerrt . Außerdem spielt sich alles im Freien ab. Es gibt kein Gedränge am Wühltisch und wahrscheinlich mehr Platz, um die Waren zu präsentieren. Die Veranstalter verpflichten sich, die allgemein geltenden Hygieneregeln einzuhalten und können ihr Hausrecht hierfür ausüben.



Hofflohmarkt Oberer Kahlgrund
Der Kahlgrund mistet aus